Startseite45 Jahre Kampfkunst im Erzgebirge seit 1983

Chinesischer Schriftzug G.H.T.K.A.

独逸白鶴手拳法古武術協会

doitsu hakuchuu ti kenpo kobujutsu kyokai – G.H.T.K.A.

Baduanjin

八段錦

Acht Brokatstücke

Das Bāduànjǐn ist eine der häufigsten Formen des chinesischen Qìgōng. Der Name der Form wird im Allgemeinen als acht Brokatstücke, acht Brokatabschnitte, acht Seidenbewegungen oder acht Seidenwebereien übersetzt und bezieht sich darauf, wie die acht einzelnen Bewegungen der Form eine seidene Qualität charakterisieren und verleihen (wie die eines Stücks) Brokat) auf den Körper und seine Energie. Wegen der raffinierten Choreographie, den geschmeidigen Bewegungen und der anmutigen Haltung werden die Übungen mit der Schönheit und Kostbarkeit eines Brokatstoffes verglichen. Der Bāduànjǐn wird hauptsächlich als eine Form des medizinischen Qìgōng bezeichnet, um den natürlichen gesunden Zustand des Menschen zu erhalten, zu verbessern oder wieder herzustellen. Dies steht im Gegensatz zu religiösen oder kriegerischen Formen des Qìgōng. Diese Kategorisierung schließt jedoch nicht aus, daß die Form in der Praxis von Kampfkünstlern als grundlegende Übung verwendet wird.

Geschichte

Diese Übung wird in mehreren Enzyklopädien aus der Song-Dynastie erwähnt. Der Dào shū zhòng miào piān 道枢 众妙篇 beschreibt eine archaische Form dieses Qìgōng. Die Zehn Zusammenstellungen zur Kultivierung der Perfektion (Xiuzhen shi-shu, um 1300) enthalten Abbildungen aller acht Sätze. Dieselbe Arbeit weist die Erstellung dieser Übung zwei der Acht Unsterblichen 八仙 zu, nämlich Zhōnglí Quán 鍾離權 und Lǚ Dòngbīn 呂洞賓.

Die Übung wurde später im Laufe der Jahrhunderte von acht auf zwölf Sätze erweitert und im Boxhandbuch Illustrierte Darstellung interner Techniken (1882) von Wang Zuyuan, einem berühmten Praktiker des Yìjīnjīng 易筋經 beschrieben.

Quellen aus dem 19. Jahrhundert schreiben die Übungen dem halblegendären chinesischen Volkshelden General Yue Fei 岳飛 zu und beschreiben ihn als Übungsform für seine Soldaten. Die Legende besagt, daß er seinen Männern die Übung beigebracht hat, um ihren Körper stark und gut auf den Kampf vorbereitet zu halten. Der Kampfhistoriker Prof. Meir Shahar bemerkt, daß Yue's Erwähnung als Linienmeister im zweiten Vorwort des Yìjīnjīng (1624) der Grund ist, warum er als Schöpfer des Bāduànjǐn-Qìgōng galt.

Ich persönlich halte es für eine Spielart des Yìjīnjīng, welches selbst mindestens schon 628 n.C. durch Lǐ Jìng 李靖 erwähnt wurde und als Werk Bodhidharma's बोधिधर्म</, chinesisch: Pútídámó 菩提達摩 gilt.

Die Übungen

Das Bāduànjǐn als Ganzes ist in acht separate Übungen unterteilt, die sich jeweils auf einen anderen physischen Bereich und Qi-Meridian konzentrieren. Der Bāduànjǐn enthält traditionell sowohl einen stehenden als auch einen sitzenden Satz von jeweils acht Stellungen. In der Neuzeit ist die stehende Version bei weitem die am weitesten verbreitete. Die bestimmte Reihenfolge, in der die acht Stücke ausgeführt werden, variiert manchmal, wobei die folgende Reihenfolge die häufigste ist.

Es wurden und werden immer weider klinische Studien zur Wirkung bei spezifischen Beschwerden durchgeführt und eine heilende Wirkung kann dabei nicht abgestritten werden.

Die Bezeichnung nach dem | wird von mir benutzt und beruht auf meinen eigenen Recherchen. Ich halte sie für älter. Die Anleitungen entsprechen nicht 100%ig meiner Ausführung.

Die Übungen müssen mit einer ruhigen, ruhigen und friedlichen mentalen Haltung, entspannten Muskeln und einer gut ausgerichteten Körperhaltung durchgeführt werden, um in einem Zustand perfekter Balance zu bleiben und den Aufwand zu minimieren, der ihre Ausführung erfordert. Sehr wichtig ist auch die Atmung, die abdominal sein muss und den ausgeführten Bewegungen folgt. Die Zunge muss gegen den Gaumen geschoben werden.

Jede Bewegung wurde gedacht, einen bestimmten Teil des Körpers zu stimulieren und alle gemeinsam sind in der Lage, alle internen und externen Organe zu aktivieren.

C0

Urheberrecht

Dieses Werk unterliegt keinerlei Beschränkungen. Es gilt als Gemeinfrei.

ganz nach oben